• Energiespartipps für den Haushalt

Energiespartipps für den Haushalt

28.02.2019 ANDREAS BILDSTEIN, Leiter Marketing, Migrol AG

Erfahren Sie hier, wie Sie Ihre Energiekosten mit einfachen Mitteln und geringen Investitionen optimieren können.

Nicht nur dank der Erfindung der Sparlampe kann ein Vielfaches an Strom eingespart werden. Neu steht auch die LED-Technologie hoch im Kurs. Denn das Sparpotenzial bei LEDs ist nochmals grösser als bei Sparlampen – egal ob für die Innenoder Aussenbeleuchtung. Weiter zu berücksichtigen ist die Tatsache, dass Strom auch mit intelligenten Beleuchtungssystemen gespart werden kann, die individuell programmiert werden. Beim Kauf einer LED-Lampe sollte man zudem nicht auf die Watt-Zahl, sondern auf die Lumen-Zahl achten. 

Stosslüften

Fenster sollten nicht den ganzen Tag gekippt stehen. Dadurch geht viel Energie verloren, und das Gebäude kühlt aus. Besser ist es also, das Fenster drei bis vier Mal am Tag für ein paar Minuten weit zu öffnen, damit die frische Luft in den offenen Räumen zirkulieren kann. Am besten lüften Sie zudem quer. Das bedeutet, dass Sie alle Fenster in der Wohnung öffnen, so dass ein Durchzug entsteht. So kann die verbrauchte Luft innert kürzester Zeit ausgetauscht werden.

Raumtemperatur senken

Sie spüren es kaum, ob Ihre Wohnung 1 Grad wärmer oder kälter ist. Ihr Portemonnaie dafür schon. Drehen Sie Ihre Heizung deshalb etwas herunter – die optimale Temperatur liegt im Wohnbereich sowie in der Küche bei 20 Grad, im Badezimmer bei 23 Grad und im Schlafzimmer bei 18 Grad. Mit jedem Grad, das Sie herunterdrehen, sparen Sie ca. 6 Prozent Heizenergie. Des Weiteren können Sie jährlich bis zu 225 kg CO2 vermeiden, wenn Sie die Raumtemperatur etwas senken.

Heizung befreien

Stellen Sie Ihre Möbel nicht direkt vor die Heizkörper. Einerseits werden Ihre geliebten Möbelstücke mit der Zeit beschädigt, andererseits wird die Heizleistung eingeschränkt, da die warme Luft nicht vollständig zirkulieren kann. Falls Sie dennoch nicht darauf verzichten können oder wollen, ein Möbelstück vor den Heizkörper zu stellen, dann halten Sie einen Abstand von mindestens 30 cm ein. So kann sich die Wärme dennoch entfalten, und Sie verschwenden keine Energie. 

Abwaschmaschine

Die Abwaschmaschine kann schnell zur Energieschleuder werden. Wenn Sie jedoch ein paar Dinge beachten, können Sie eine Menge Strom sparen:

  • Verwenden Sie das Eco-Programm. Dieses läuft auf einer niedrigeren Temperatur (ca. 50 Grad).
  • Lassen Sie die Maschine erst am Abend laufen, wenn die Niedertarife gelten. Sie können den Geschirrspüler auch timen, so dass er erst zu später Stunde das Programm startet.
  • Füllen Sie die Maschine vollständig und lassen Sie sie nicht nur mit wenigen Tellern laufen. Aber passen Sie auf, dass Sie die Maschine nicht überfüllen, da sonst das Geschirr nicht mehr richtig sauber wird.
  • Reinigen Sie das Sieb und die Maschine regelmässig. Dies verbessert nicht nur die Spülleistung, sondern minimiert auch die Dauer des Spülgangs und spart so Energie.

Lebensmittel auftauen

Tauen Sie gefrorene Speisen über Nacht langsam im Kühlschrank auf. Die Kälte, die dabei abgegeben wird, spart Energie. Zudem schont das langsame Auftauen Ihre Gerichte und sorgt für eine bessere Qualität.

Kochen / Backen

Neben der richtigen Topfgrösse für Ihre Herdplatte sollten Sie zusätzlich daran denken, dass beim Kochen auf jeden Topf ein Deckel gehört, da so Hitze und Energie nicht entweichen können. Zudem sparen Sie einiges an Zeit. Denken Sie auch daran, nur so viel Wasser zu erhitzen, wie Sie auch brauchen. Falls es nur eine kleine Menge ist, kochen Sie das Wasser am besten mit einem Wasserkocher auf. Dieser ist schneller und energieeffizienter. Auch beim Backen gibt es Tipps und Tricks. So sollten Sie den Backofen – wenn möglich – auf Umluft anstatt Ober- unter Unterhitze einstellen. Durch die Einstellung «Umluft» zirkuliert die Wärme im Ofen und wird dem Essen schneller zugefügt. Dadurch kann eine tiefere Temperatur bei gleicher Backzeit gewählt werden.